Mittwoch, 25. September 2013

Den Süden von Gran Canaria entdecken


Gran Canaria ist vielfältig: Die Insel besteht nämlich aus drei Vegetationszonen. Der Norden bis ins Landesinnere ist tropisch bis subtropisch, der Süden hingegen eine Wüstenzone. Und die haben wir in den letzten Tagen erkundet. ;-) 

Playa del Inglés und San Augustin
Angefangen mit Playa del Inglés und San Augustin, zwei Orten, die dicht beieinander liegen und durch eine schöne Strandpromende verbunden sind. Den krönenden Abschluss bildet schließlich ein Shopping Center mit vielen kleinen Restaurants, Cafés, Souvenir- und Handwerksläden, die bis spät abends geöffnet haben. 



Also wahrhaftig ein "lugar para Disfrutar", ein Ort zum Genießen. 

 
Unterhalb der Promenade befindet sich der kilometerlange Sandstrand, der auf jeden Fall durch seinen feinen Lavasand in jedem Reiseführer einen Bonuspunkt erhält, lädt zum Relaxen und vorallem zum Baden ein. Auch Ende September hat der Atlantik immer noch die perfekte Badetemperatur und durch die angelegten Wellenbrecher sind diese auch nicht zu hoch. 

Was auf keinen Fall fehlen darf ist Sonnencreme für Körper und auch Lippen, denn manch einer unterschätzt die Sonne durch den angenehmen Wind, der stetig für etwas Abkühlung sorgt. 

Also, der pintalabios wurde mit auf Tour genommen. ;-) 


Happy war ich auch, als ich meine lang vermisste Horchata, eine Erdmandelmilch aus Valencia, im Supermarkt gefunden habe, die ich während meines Auslandstudiums in Madrid kennen- und lieben gelernt habe ;-)


Die Dünen von Maspalomas 
Nach einem Aklimatisierungstag am Stand haben wir uns schließlich auf den Weg gen Dünen von Maspalomas gemacht. Wanderdünen aus Saharasand, die sich an Playa del Inglés anschließen und über 6 Kilometer lang und sehr beeindruckend sind. 




Mit ausreichend Mineralwasser bewaffnet sind wir dann am Meer und den Dünen entlang zum nächsten Ort Melonares spaziert. Etwas ruhiger und gehobener als Playa del Inglés. 




Beim verdienten Menú del Día nach 8 Kilometer Fußmarsch ließen wir uns Gazpacho und gegrillte Sardinen schmecken. Dann ging es weiter zum Punta Mujeres, der Frauen(treff)punkt, wo wir schließlich mit einem riesigen Shopping Center belohnt und schließlich auch fündig wurden. ;-)
 

Voll bepackt und leicht erschöpft nahmen wir einfach einTaxi für nur wenig Geld wieder zurück ins Hotel. So lässt es sich auf jeden Fall gut aushalten ;-). 

Tja und da man sich ja bekanntlich nach einem guten Essen bewegen soll, kamen wir natürlich nicht drumrum uns einen wunderschönen Sonnenuntergang anzusehen und den Abend mit kanarischem Wein ausklingen zu lassen. 



Mercadillo in San Fernando
Mittwoch- und Samstagvormittag ist Mercadillo, Wochenmarkt in San Fernando, einer kleinen Stadt nordwestlich von Playa del Inglés, in der hauptsächlich Einheimische wohnen. Wir haben uns zu Fuß auf den Weg gemacht:




Der Wochenmarkt ist recht groß und von Gewürzen über Kleider und Taschen war alles zu finden. Die Preise sind jedoch recht hoch, da das Unwissen der Touristen ausgenutzt wird. Das ein oder andere Schmuckstück findet man aber alle Male. So wird unter anderem wirklich schöne Handwerkskunst aus Lavagestein und Olivin, einem Edelstein, den es nur auf den Kanaren gibt, angeboten. 


Da unsere Shoppinglust und auch der Hunger noch nicht gestillt waren, ging es dann noch mal in ein Center, in dem wir dann auch endlich Churros fanden. Schmalzgebäck mit dickflüssiger Schokolade. Diese Spezialität hat ihren Ursprung in Madrid und ist auch leider nur den Spaniern vorbehalten. ;-)


Gestärkt ging es dann in den Supermarkt Hyper Dino wo wir uns ganz den vielen Ofertas und dem riesigen Angebot an kanarischen Lebensmitteln hingaben. 


Insbesondere der Wein hatte es und angetan, da dieser um einiges günstiger war als in unserem Touristenort. Ganz zu schweigen von den Preisen im Hotel. 

Die ersten Mitbringsel sind also gesichert und wir können an Pool entspannen und uns vom vielen Shoppen "erholen". 


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